Kürzlich hat eine Freundin mit Säften entgiftet. Da sprang der Funke auch schon direkt über. Kurz überlegt wann/wie und dann kam auch noch der Gewinn einer Saftkur. Na da war klar, dass es diese Methode wird. Kurz noch überlegt wann ich diese Detox Tage einbauen kann und los ging es. Ende August waren dann zwei Tage gefunden, an denen keine Work Outs und Personal Trainings anstanden. Wenn du so wie ich schnell mal „hangry“ wird oder sogar zur Steigerung „grangry“ tendiert sollte sich da unbedingt zwei Tage aussuchen an denen keine Termine mit Personenkontakt anstehen 😉

Meine liebe Freundin Cathi hat gleich beschlossen mit zu machen. Also ging es an Tag 1 direkt los. Zuerst haben wir die Säfte fotografisch noch in Szene gesetzt, damit der Blog-Beitrag auch eine optische Untermalung bekommt. Dabei hab ich sogar selbst fotografiert – unter der strengen Beobachtung von Cathi 😛 Direkt im Anschluss wurde schon mit dem ersten Saft für den Tag angestoßen – Auf los geht’s los!

Tag1

Als erstes stand „Iron Man“ auf dem Menü. Der grüne Saft war ein direkter Kick-Start in den Tag! Dann begann der Tag so richtig mit arbeiten und Co. Mal wieder die ganze anstehende Computer-Arbeit angehen, die Wohnung auf Vordermann bringen und Co. Langsam kam das erste Hungergefühl… Bereit für Saft Nummer 2 – Pine Fiction

15.00 – Huuuuuungeeeeeer! Alles woran ich denken kann ist etwas zu essen…Da ich heute mal wieder richtig ausgeschlafen hab, hab ich etwas verspätet den Tag und somit auch die Kur begonnen. Also kam erst nach 15.00 Uhr Saft3 zum Einsatz – Beet It. Eine absolut positive Überraschung war, dass der Geschmack der roten Rübe nicht so dominant war. Nicht falsch verstehen, ich liebe rote Rüben!

17:30 – leichte Kopfschmerzen, aber das liegt vermutlich mehr am Wassermangel … Das Hungergefühl hat nachgelassen und es geht mir tip top!
Mango Ninja – Mein Favourit macht den Nachmittag zu einem geschmacklichen Highlight 🙂

19.00 – all I can think of is food! Ich kann nur mehr an Essen denken…aber ich bin motiviert 😉 Insgeheim denk ich trotzdem schon daran, was ich alles futtern werde wenn ich wieder „darf“. Meine Stimmung leidet allerdings schön langsam…

Tag2

In der früh war ich eigentlich sehr entspannt! Hatte keinen Hunger und war auch von Kopfweh verschont geblieben. Während des Tages kam auch kein Hungergefühl dazu. Ich hatte nicht wirklich Lust überhaupt etwas zu mir zu nehmen. Arbeiten ging problemlos und auch die Konzentration war ganz in Ordnung – das heißt in meinem Fall, dass ich nicht durchgehend wie ein Welpe durch die Gegend laufe 😛

 

19.00 – langsam kam das Kopfweh und ein massives Unwohlsein. Also war ein kleiner Lauf notwendig. Wie später nochmal beschrieben, mit ganz geringer Intensität…gerade so, dass der Kopf frei wird. War zu diesem Zeitpunkt auch wiedermal dringend nötig!

Da ich am Tag danach, früh aufstehen musste, ging es für mich früh ins Bett und ich konnte trotz einem leichten Hungergefühl sofort einschlafen 🙂 Als ich da also in meinem kuscheligen Bett lag, war ich aber unterm Strich doch etwas erleichtert morgen in der Früh wieder in mein geliebtes frisches Obst zu beißen, mir meinen Sugarfree Eistee abzufüllen und mit Aussicht auf feste Nahrung in den nächsten Tag als Gesundheitstrainer zu starten.

Detox – real oder quatsch?

Hier gehen die Meinungen auseinander. Das Thema Detox an sich ist ja umstritten. Bevor ich michhier aber falsch äußere, gehen wir das Ganze doch einfach mal nüchtern an. Wie wir wissen, sind unsere Nieren und unsere Leber wichtige Key-Player wenn es um Filtration und die richtige Zusammensetzung des Blutes geht.

Nieren:

Unsere Nieren entziehen dem Blut Flüssigkeit, die gefiltert wird. Dabei werden nützliche Stoffe in Blut zurück transportiert. Alles „unbrauchbare“ wird mit Wasser aus den Zellen beseitigt. Abfallstoffe werden von jeder lebenden Zelle produziert. Diese Stoffe können giftig sein und müssen daher rechtzeitig entfernt werden und somit ausgeschieden werden. Stickstoffhaltige Substanzen, sowie überschüssiges Wasser und Salze aus dem Blut werden über das Ausscheidungssystem entfernt. So wird auch der osmotische Druck gewährleistet.

Eine der wichtigsten Parameter ist die Clearance. Hier ist die relative Geschwindigkeit beschrieben, mit der die Niere Substanzen ausscheidet. Dabei werden Filtration, Resorption und Sekretion berücksichtigt. Die funktionelle Einheit der Niere ist das Nephron – bestehend aus Nierenkörperchen und Tubulsapparat.

Leber:

Pankreas und Leber sind entscheidend bei der Verdauung. Dazu kommt auch noch die zentrale Aufgabe, die Zusammensetzung des Blutes richtig einzustellen und somit das ideale Gleichgewicht zu gewährleisten. Dadurch funktioniert unser Körper wie er es eben soll. Unsere Leber ist bekanntlich das größte innere Organ des Körpers und wiegt 1,5-2 kg, füllt den fast den gesamten rechten Oberbauch aus. Bei der Verdauung ist die Ausscheidung über die Galle ihre wichtigste Funktion, denn somit wird Blut aus dem Verdauungskanal über den Leberkreislauf aufgenommen und die chemische Zusammensetzung reguliert, bevor es dann weiter durch den Körper fließt.

Das war jetzt ein kleiner Ausflug in die Medizin/Anatomie/Physiologie. Somit ist klar, dass Detox Hand in Hand mit Niere/Leber/Pankreas/Galle gehen. Wenn wir jetzt unserem Körper wenige Giftstoffe zumuten haben diese Organe etwas weniger zu tun. Man könnte also fast sagen, sie sind auf Zeitausgleich (oh wie ich meine Bürojobs vermisse … #sarcasmoff). Ob eine Detoxkur wirklich dazu beiträgt Giftstoffe komplett aus unserem Körper auszuscheiden kann ich nach wie vor nicht mit letzter Sicherheit beurteilen, aber es macht meiner Meinung nach absolut Sinn hin und wieder dem Körper eine Pause zu gönnen (auch Entspannung ist essentiell – ein paar Tipps dazu findet ihr hier).

Detox und Sport – Pause oder Leistung?

Also gut, jetzt hab ich mich für eine Pause ausgesprochen. Wer aber wie ich, ohne ausreichend Bewegung keine Ruhe findet, der wird sich auch nicht restlos entspannen können bei einer Detox Kur. Während meiner Saftkur, wollte ich keine starken Trainingsreize setzen und habe mich dazu entschlossen, im REKOM Bereich zu „trainieren“.

Der REKOM Bereich ist jener Bereich, in dem Regeneration stattfindet. Da ich das ganze Wochenende sportlich aktiv war, kam mir das gerade recht. Hier ist es wichtig mit etwa 60% der maximalen Herzfrequenz unterwegs zu sein. Also langes, intensives Spazieren gehen ist hier bei den Meisten schon ausreichend.

Da der Körper durch eine Saftkur im kalorischen Defizit liegt wird der Grundumsatz unterschritten, dennoch werden alle wichtigen Nährstoffe zur Verfügung gestellt – die notwendigen Nährstoffe erhält der Körper durch die Säfte zusammen mit 805,2 kcal pro Tag. Das selbe Prinzip, wenden wir bei dem Ziel „Abnehmen“ an – jedoch in einer weniger drastischen Reduktion der Kalorienzufuhr! Dadurch spricht grundsätzlich nichts dagegen sportlich auch während der Saftkur aktiv zu bleiben. Dennoch gilt, wie so oft im Leben, auf seinen Körper zu hören. Wenn ihr euch nicht fit genug fühlt für Sport, verzichtet einfach mal auf sportliche Höchstleistungen. Neue Benchmarks sind nicht schaffbar währenddessen. Während meiner Saftkur bin ich aufgrund meines Trainingszustandes, langsam laufen gegangen. Dabei habe ich die Intensität aber stark gedrosselt. Trotz intensiver Recherche habe ich den heiligen Gral der Sportempfehlung nicht gefunden, aber ich halte euch gerne auf dem Laufenden, sobald ich mehr weiß.

Fazit

Auch wenn ich am Anfang von Tag1 nur an Essen denken konnte und keine Ahnung hatte wie ich das ganze jemals schaffen soll, ging es an Tag2 sehr einfach dahin. Dem Körper mal eine Pause zu gönnen ist grundsätzlich eine gute Idee. Allerdings ist das kalorische Defizit für Personen mit einem höheren Grundumsatz genau zu überlegen. Auch die Dauer einer derartigen Kur ist immer individuell zu betrachten.

Die Säfte von Urban Monkey sind absolut empfehlenswert und mega lecker. Die Säfte schmecken nicht nur frisch, sondern sind auch schonend behandelt – HPP, Hochdruckpasteurisiert. Dadurch bleiben die Nährstoffe erhalten.

Folgende Sorten waren in meiner Saftkur enthalten:

  • Iron Man* – Apfel, Ananas, Spinat, Grünkohl undMinze
  • Pine Fiction* – Apfel, Birne, Ananas, Limette, Kurkuma, Cayenne Pfeffer
  • Beet It – Apfel, Karotte, Ingwer, rote Rübe, Zitrone
  • Mango Ninja – Orange, Karotte, Ananas, Mango, Ingwer

*Iron Man und Pine Fiction waren 2x pro Tag vorgesehen. Somit waren es 6 Säfte täglich. Daraus ergeben sich die 805,2 kcal täglich!

Ihr könnt euch auch gerne mit mir beratschlagen und wir reden beim gratis Erstgespräch darüber, ob eine Kur für euch Sinn macht und wenn ja, welche.

Danke Florence von Avocadobanane für die Empfehlung und Lieferei für die leckeren Säfte von Urban Monkey!

P.S.: Hier handelt es sich nicht um einen gesponserten Beitrag.

Saftladen – Detox mit frischen Säften im Selbstversuch

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